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Produktinformationen "Morphosyntax und Pragmatik in Konkurrenz"

Im Deutschen gibt es eine ganze Reihe sprachlicher Phänomene, die eine Redundanz dahingehend aufweisen, dass scheinbar gleiche grammatische Funktionen formal mehrfach kodiert werden. Dies ist z. B. beim Definitartikel am (inhärent definiten) Personennamen der Fall ("der Peter", "die Merkel"), der Thema dieses Buches ist. Mittels qualitativer und quantitativer Datenanalyse wird untersucht, in welchen Verwendungskontexten der Artikel bei Personennamen in den historischen und rezenten Varietäten des Deutschen wie häufig auftritt und welche Funktionen er dabei erfüllt. Zentraler Befund ist, dass der onymische Artikel hier varietätenabhängig unterschiedliche sprachliche Funktionen zum Ausdruck bringt. Diachron zeigen sich die Unterschiede in den Funktionsweisen in einer zunehmenden Generalisierung und Entpragmatisierung der Artikelverwendung, wie sie in ähnlicher Weise auch für die Grammatikalisierung des Definitartikels im Deutschen angenommen wird. Diatopisch haben wir es hingegen aus der Perspektive des Sprachgebrauchs mit einem strikten Gegensatz von pragmatischer und syntaktischer Artikelverwendung zu tun, der in den Bewertungen der Sprachteilnehmer/innen allerdings nicht konsequent aufrechterhalten wird. (lib)

Untertitel
Der Definitartikel bei Personennamen in den regionalen und historischen Varietäten des Deutschen

H | B | T | Gramm
230 mm | 155 mm | 34 mm | 0.805 kg

Erscheinungsjahr
2022

Ausgabe
1

FSK
0

Ausgabe
Hardcover

Verlag
De Gruyter

ISBN-10
3110777797

ISBN-13
9783110777796

Autor
Alexander Werth

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
488

Themen
Sprache, allgemein und Nachschlagewerke

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Books on Demand GmbH, In de Tarpen 42, 22848, Norderstedt, 040 53433511, 040 53433584, info@bod.de

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Alexander Werth

Autor/in

Alexander Werth

Alexander Werth , University of Marburg, Germany.

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Morphosyntax und Pragmatik in Konkurrenz
Im Deutschen gibt es eine ganze Reihe sprachlicher Phänomene, die eine Redundanz dahingehend aufweisen, dass scheinbar gleiche grammatische Funktionen formal mehrfach kodiert werden. Dies ist z. B. beim Definitartikel am (inhärent definiten) Personennamen der Fall ("der Peter", "die Merkel"), der Thema dieses Buches ist. Mittels qualitativer und quantitativer Datenanalyse wird untersucht, in welchen Verwendungskontexten der Artikel bei Personennamen in den historischen und rezenten Varietäten des Deutschen wie häufig auftritt und welche Funktionen er dabei erfüllt. Zentraler Befund ist, dass der onymische Artikel hier varietätenabhängig unterschiedliche sprachliche Funktionen zum Ausdruck bringt. Diachron zeigen sich die Unterschiede in den Funktionsweisen in einer zunehmenden Generalisierung und Entpragmatisierung der Artikelverwendung, wie sie in ähnlicher Weise auch für die Grammatikalisierung des Definitartikels im Deutschen angenommen wird. Diatopisch haben wir es hingegen aus der Perspektive des Sprachgebrauchs mit einem strikten Gegensatz von pragmatischer und syntaktischer Artikelverwendung zu tun, der in den Bewertungen der Sprachteilnehmer/innen allerdings nicht konsequent aufrechterhalten wird. (lib)

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Comment la bataille de Stalingrad est-elle devenue une bataille mythique ? Pourquoi a-t-elle été le tournant de la Seconde Guerre mondiale ? Alexander Werth analyse en détail les différentes phases des opérations militaires, depuis l'offensive allemande sur Stalingrad de l'été 1942, jusqu'à la contre-offensive victorieuse de l'armée soviétique lancée le 19 novembre 1942. Il montre ainsi l'enchevêtrement inextricable de l'attaque défensive russe dans ce qui reste de la ville de Stalingrad, menée en même temps que la préparation de leur contre-offensive visant à briser l'encerclement des forces allemandes. Il revient avec passion sur les techniques des combats de rue et leurs particularités. Grâce à sa position privilégiée de correspondant de guerre pour la BBC, Alexander Werth a exploité un nombre impressionnant de sources, d'articles de presse et de témoignages avec des acteurs-clés comme les généraux Talanski ou Tchouïkov. L'un des très rares journalistes à pouvoir se rendre à Stalingrad dès le lendemain de la capitulation allemande, il rend compte de la situation sur place et de l'agonie de la VIe armée allemande; soixante-dix ans après, ce témoignage n'a rien perdu de sa force. Alexander Werth (1901-1969), journaliste et historien britannique, d'origine russe, est l'auteur d'une quinzaine d'ouvrages remarqués sur la Russie soviétique et sur la France de l'entre-deux-guerres, en particulier La Russie en guerre (Tallandier, 2011) et Leningrad, 1942 (Tallandier, 2010). (lib)

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