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Produktinformationen "Justiz als gesellschaftliches Über-Ich"

Mit den hier versammelten Texten zielt Ingeborg Maus auf ein Paradox der Demokratie: Einerseits setzen die Bürger großes Vertrauen in die Justiz, insbesondere das Verfassungsgericht, während das Parlament am unteren Ende der Vertrauensskala rangiert. Wenn aber Verfassungsnormen in unbestimmte »Werte« aufgelöst werden, die es erlauben, auch verfassungskonforme Gesetze auszuhebeln, erscheint das Gericht andererseits als Kontrahent der Volkssouveränität. Die Kritik dieser juristischen Praxis, die heute auch auf EU-Ebene zu beobachten ist, wird ergänzt durch einen Rückblick auf Methoden der NS-Justiz.

Untertitel
Zur Position der Rechtsprechung in der Demokratie

H | B | T | Gramm
177 mm | 108 mm | 19 mm | 240 gr

Erscheinungsjahr
2018

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Suhrkamp Verlag

ISBN-10
3518298291

ISBN-13
9783518298299

Autor
Ingeborg Maus

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
266

Themen
Rechtssysteme: Gerichte und Prozessordnung

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Suhrkamp Verlag AG, Torstr. 44, 10119, Berlin, +49 (030) 740744-0, +49 (030) 740744-199, info@suhrkamp.de, www.suhrkamp.de

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