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Produktinformationen "Identitätspolitik. Zur Zukunft eines umstrittenen Projekts"

Warum Identitätspolitik wichtig istWas ist das Anliegen von Identitätspolitik? Weshalb werden so viele von dieser Vokabel getriggert? Wie konnte es dazu kommen, dass das Bemühen, der Gleichheit aller Menschen Geltung zu verschaffen, in die Kritik geriet? Und wie lässt sich erklären, dass sich nun auch eine rechte Spielart der Identitätspolitik etabliert hat? Schließlich: Wie könnte ein Neustart emanzipatorischer Identitätspolitik aussehen, der nicht in die Gefahr gerät, ihr Erbe zu verraten? Diese Fragen diskutiert Markus Rieger-Ladich in seinem politischen Essay. (lib)

Untertitel
[Was bedeutet das alles?]

Erscheinungsjahr
2025

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Reclam Philipp Jun.

ISBN-10
3150146623

ISBN-13
9783150146620

Autor
Rieger-Ladich, Markus

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
144

Themen
Soziale und politische Philosophie

Keywords
TB/Philosophie/Populäre Darstellungen, Philosophie / Gesellschaft, Politik, Staat, Philosophie / Philosophiegeschichte, Politik und Staat, Philosophische Traditionen und Denkschulen, TB/Sachbücher/Philosophie, Religion/Philosophie/Antike bis Gegenwart, Gesellschaftliche Gruppen, Gemeinschaften und Identitäten, Soziale und politische Philosophie

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Reclam, Philipp, jun. Verlag GmbH, Siemensstr. 32, 71254, Ditzingen, +49 (07156) 163-0, +49 (07156) 163-131, auslieferung@reclam.de, www.reclam.de

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Rieger-Ladich, Markus

Autor/in

Rieger-Ladich, Markus

Markus Rieger-Ladich, geb. 1967, ist Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen. Bei Reclam erschien zuletzt Das Privileg. Kampfvokabel und Erkenntnisinstrument. Er engagiert sich im Studium Generale, nimmt Podcasts auf und schreibt für den Merkur, die Blätter für deutsche und internationale Politik sowie für Tageszeitungen.

Weitere Bücher von Rieger-Ladich, Markus

Das Privileg
»Viele Konflikte, die sich heute an identitätspolitischen Konzepten entzünden, lassen sich in ihrer Logik erhellen, wenn man die abenteuerliche Reise verfolgt, die der Begriff des Privilegs in den vergangenen Jahrzehnten zurückgelegt hat.« Privilegienkritik hat Hochkonjunktur. Der vehemente Gebrauch des Privileg-Begriffs erhitzt im Umfeld identitätspolitischer Debatten die Gemüter. Als Verdacht steht im Raum: Privilegienkritik blockiert nicht nur die notwendige Weiterentwicklung der akademischen Streitkultur. Sie ebnet auch einer hypersensiblen Kultur der Achtsamkeit den Weg, die Gerechtigkeitsfragen aus dem Blick zu verlieren droht. Markus Rieger-Ladich plädiert dafür, identitätspolitische Anliegen mit einer universalistischen Perspektive zu verknüpfen. Er liefert einen knappen Überblick über die rechtsgeschichtlichen Grundlagen und die Bildungsdebatten der letzten Jahrzehnte. Vor allem aber weist sein Essay nach, dass der Einsatz für eine Gesellschaft, die von weniger Armut, Leid und Ungerechtigkeit geprägt ist, zwingend auf die Kritik von Privilegien angewiesen bleibt.

Buch | Deutsch

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