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Produktinformationen "Die Vermessung des Bürgers"

Viele Menschen, denen man Umfrageergebnisse oder Statistiken präsentiert, reagieren darauf mit dem Satz "Ich glaube keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe." Doch dieser Satz ist nicht nur logisch Unsinn. Die allermeisten Statistiken sind nicht gefälscht und wer sich weigert, sie zur Kenntnis zu nehmen, dem entgehen wichtige Informationen. Es ist allerdings nicht ganz leicht, mit Statistiken umzugehen. Wer die 'Sprache der Zahlen' nicht versteht, der wird von ihnen leicht in die Irre geführt. Mit diesem Band führt der Autor fundiert und unterhaltsam in die Welt der Umfragen und Statistiken ein. Er zeigt dem Leser, warum man Umfragen benötigt, wie sie funktionieren, wie man verlässliche Untersuchungen von pseudowissenschaftlichen 'Studien' unterscheidet und wie die Ergebnisse von Umfragen und anderen statistischen Erhebungen zu deuten sind.Nebenbei erfährt der Leser, warum der ADAC-Skandal eigentlich kein Grund zur Aufregung war, was so gefährlich am gesunden Menschenverstand ist, was man beim Kauf von Nüssen beachten sollte, warum man als Umfrageforscher manchmal die falschen Fragen stellen muss, woran Friedhofsgärtner Traktorenmarken erkennen, warum die Armutsstatistik nichts über Armut aussagt, wie man nervöse Börsenmakler beruhigen kann - und warum Pferde am liebsten Mädchen beißen.

Untertitel
Wie Meinungsumfragen funktionieren

H | B | T | Gramm
215 mm | 150 mm | 10 mm | 0.216 kg

Erscheinungsjahr
2015

Ausgabe
1

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
Herbert von Halem Verlag

ISBN-10
3867645507

ISBN-13
9783867645508

Autor
Petersen, Thomas

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
136

Themen
Gesellschaft und Kultur, allgemein

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
info@narr.de, Schützenstraße 24, 78462, Konstanz, DE, info@narr.de

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Petersen, Thomas

Autor/in

Petersen, Thomas

Dr. Thomas Petersen ist seit vielen Jahren Projektleiter am Institut für Demoskopie Allensbach und Lehrbeauftragter an den Universitäten Dresden und Krems (Donau). Er war Präsident der World Association for Public Opinion Research (WAPOR).

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Das Gesicht des Totalitären
"Nie wieder!" hatten sich die Deutschen nach dem Ende des "Dritten Reiches" geschworen: Nie wieder sollte es möglich sein, dass in Deutschland eine totalitäre Diktatur die Macht ergreift, Menschenrechte mit Füßen tritt, Massenmorde begeht und den Kontinent in den Krieg stürzt. Doch wer das Abgleiten des Landes in die Diktatur verhindern will, muss in der Lage sein, die Warnzeichen hierfür zu erkennen. Ist die deutsche Gesellschaft wirklich dazu imstande? Dieses Buch beschäftigt sich mit der Frage, wie man besser als bisher "den Anfängen wehren" kann, woran man das totalitäre Denken erkennt, das der Gewaltherrschaft den Weg bahnt, unabhängig davon, in welcher äußeren Gestalt es daherkommt und mit welchen vorgeblich guten politischen Absichten es verknüpft wird.

Buch | Deutsch

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Optimale Anreizsysteme
Die Prinzipal-Agenten-Theorie ist ein neues mikrookonomisches Paradigma zum Studium von Organisationen. Die mikrookonomische Theorie studiert parktisch ausschlieBlich "Ich-Du­ Beziehungen", wie sie v. Oppen in seinem Werk "Das personale Zeitalter" nennt. Dies ist eine flir das Studium der Unternehmensorganisation hOchst unbefriedigende Situation, und zwar aus zwei Griinden: 1. Prizipale sind im Normalfall der heutigen Unternehmung Gruppen von Individuen. Dasselbe gilt natiirlich flir die Agenten. 2. Agenten sind in Unternehmen gleichzeitig Prinzipale: Sie sind in mehrstufige Hierarchien ein­ gebunden. Das erste Problem konnte man dadurch zu tiberwinden suchen, daB man zuniichst das Zustande­ kommen von Gruppenentscheidungen untersucht und dann die Gruppenentscheidung als das In­ teresse des Prinzipals bezeichnet. Nattirlich ist eine solche Losung des Problems unbefriedigend, da die Gruppenentscheidung nicht unabhiingig yom Vertragssystem zwischen Prinzipal und Agent ist. Man kann nattirlich auch eine Losung des Problems darin sehen, daB man Solidaritiit zwischen dem einen Prinzipal konstituierenden Individuum und zwischen dem einen Agenten konstituie­ renden Individuum annimmt. Das ist ebenfalls unbefriedigend. Die Giiltigkeit des Solidaritiitsaxi­ oms wird zwar in der Teamtheorie von Radner und Marschak vorausgesetzt, doch ist dies eine heroische Annahme, da auch zwischen den Menschen auf einer Entscheidungsebene Zieldiver­ genzen und Motivationsunterschiede bestehen konnen. Ftir die Entwicklung einer mikrookonomischen Theorie der Unternehmensorganisation mtissen die beiden genannten Probleme gelost werden. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Losung des zweiten Problems.

Buch | Deutsch

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