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Produktinformationen "Das Paradies meines Nachbarn"

Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2021

Die in Teheran geborene Autorin Nava Ebrahimi erzählt von Söhnen und ihren Müttern, von Entwurzelung und Entzweiung, von den Brüchen im Leben. Ein ergreifender Roman von einer der »aufregendsten Gegenwarts-Schriftstellerinnen in deutscher Sprache.« (ORF)

»Salam, hier schreibt Ali-Reza. Ich kannte ihre Mutter gut und verfüge über einen Brief, den ich Ihnen überreichen soll. Es ist wichtig. Für Sie mindestens so sehr wie für mich.« Ali Najjar stammt aus Teheran und glaubt, seine Vergangenheit weit hinter sich gelassen zu haben. Als Kindersoldat hat er das Grauen des Iran-Irak-Kriegs erlebt, aber seine Haut retten können. Später klettert er mit seiner Haltung »Ich war an der Front, ich kenne keine Angst« als Produktdesigner in Deutschland die Karriereleiter hoch. Der Iran, Teheran, seine Familie sind für ihn inzwischen eine fremde Welt. Dann erreicht ihn die Nachricht eines Unbekannten. Ein Freund seiner verstorbenen Mutter aus Teheran bittet ihn um ein Treffen auf neutralem Grund. Ali Najjar schickt seinen Kollegen Sina, Halbiraner und in einer beruflichen Sinn- und privaten Ehekrise, an seiner Statt an den Persischen Golf. Er selbst scheut die Begegnung. Aus gutem Grund. (lib)

Untertitel
Roman

H | B | T | Gramm
186 mm | 116 mm | 21 mm | 0.21 kg

Erscheinungsjahr
2023

FSK
0

Ausgabe
Taschenbuch

Verlag
btb Taschenbuch

ISBN-10
3442772958

ISBN-13
9783442772957

Autor
Nava Ebrahimi

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
220

Themen
Moderne und zeitgenössische Belletristik: allgemein und literarisch

Keywords
Arabien, Moderne und zeitgenössische Belletristik: allgemein und literarisch, Teheran, Arabische Halbinsel, TB/Belletristik/Erzählende Literatur, TB/Belletristik/Romane/Erzählungen, Südarabien, München, München / Roman, Erzählung

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
btb, Neumarkter Str. 28, 81673, Mnchen, +49 (0800) 5003322, +49 (089) 4136-3333, www.randomhouse.de

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Nava Ebrahimi

Autor/in

Nava Ebrahimi

Nava Ebrahimi, 1978 in Teheran geboren, zählt zu den wichtigen Stimmen der deutschsprachigen Literatur. Sie erhielt 2021 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Ihr Roman 'Und Federn überall' war für den Deutschen Buchpreis 2025 nominiert und gilt als einer der '100 besten Romane des Jahres' (DIE ZEIT). Für ihr Debüt 'Sechzehn Wörter' wurde sie mit dem Österreichischen Buchpreis, Kategorie Debüt, sowie dem Morgenstern-Preis ausgezeichnet. Nava Ebrahimi studierte Journalismus und Volkswirtschaftslehre in Köln und arbeitete als Redakteurin bei der Financial Times Deutschland sowie der Kölner Stadtrevue. Seit 2025 ist sie regelmäßige Kolumnistin der Süddeutschen Zeitung. Nava Ebrahimi lebt mit ihrer Familie in Graz.

Weitere Bücher von Nava Ebrahimi

Drei Tage im Mai
"Beinah täglich, scheint es, verschieben sich Grenzen. Grenzen des Sagbaren, Grenzen des Machbaren. Beinah täglich bauen wir menschlich ab, senken wir unsere ethischen Standards, gewöhnen wir uns an neues Leid. Heute ist der 25. Juni und ich fürchte mich davor, einen Text vom 12. Mai vorzutragen und zu sehen, wo wir uns seitdem hin entwickelt haben."Mit der Rede "Drei Tage im Mai" eröffnete die Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2021 am 25. Juni 2025 die 49. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt ("Und ich sage, dass ich mir wünschte, ich könnte diese Rede tanzen, so wie der Cousin in der Erzählung tanzt, um endlich sprechen zu können").Darin erzählt sie von einer Reise: vom steirischen Graz in die westdeutsche Pfalz; von Gated Communities wie dem karibischen Próspera ("sogenannte 'Zonen für Arbeit und wirtschaftliche Entwicklung' in die sich Tech-Milliardäre einkauften, auf die kein Staat Zugriff hat, und von wo aus sie sich in Ruhe, leicht erhöht und sicher vor ansteigenden Meeresspiegeln, den Untergang des Rests der Welt mit ansehen könnten") über Gaza, Buchenwald, Rom nach Klagenfurt; vom Aufstieg des "Endzeit-Faschismus" (Naomi Klein und Astra Taylor) über das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren, einen neuen Papst ("Ich wundere mich, was wir Menschen uns alles ausgedacht haben, welche Regelwerke, Riten und Symboliken, was wir alles erschaffen haben und woran wir uns binden und halten, und dass sich sehr viele Menschen darauf einigen können, dass ein Umhang auf den Schultern eines Mannes so viel Bedeutung besitzt") bis zum Tod von Margot Friedländer ("'Seid Menschen', sagte sie"); vom allein Unterwegssein und davon, wie die große Welt nicht zuletzt über die mediale Begleitmusik ("What a difference a day makes") den Rückzug ins Private unmöglich macht. "In diesen Momenten fühlt es sich an, als wäre nicht vorrangig Schreiben mein Job, sondern vor allem, mich weiterhin der Welt auszusetzen, durchlässig, empfindsam und verwundbar zu bleiben und dann zum Ausdruck zu bringen, was das mit mir macht. Mit mir und meinen fiktiven Charakteren."Ein dicht getakteter Road-Trip, in dem es um das der Welt Ausgesetztsein geht, um Auseinandersetzung mit der Gegenwart und Konsequenzen für das literarische Schreiben, um den Sog apokalyptischer Erzählungen sowie um Möglichkeiten, ihm seine Kraft zu nehmen und der vermeintlichen Alternativ- und Sprachlosigkeit etwas entgegenzusetzen."Dann erfordert es unsere ganze Vorstellungskraft, mit anderen, besseren Geschichten die Lücke zu füllen. Geschichten von Verbundenheit und Verantwortung. Geschichten von Zugehörigkeit und Zusammenhalt, die einen viel stärkeren Sog ausüben können.""Ich überwinde nicht nur mit jedem Text mich selbst, ich versuche auch immer wieder zu überwinden, was gemeinhin als Realität hingenommen wird." (lib)

Buch

12,00 €
Sechzehn Wörter
Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2021Es gibt Wörter, die wir nicht kennen. Deren Bedeutung wir aber erahnen. Als wären sie immer schon hier gewesen. Als hätten sie schon immer in uns gewohnt. Und manchmal wollen sie endlich ausgesprochen werden.Als ihre Großmutter stirbt, diese eigenwillige Frau, die stets einen unpassenden Witz auf den Lippen hatte, beschließt Mona, ein letztes Mal in den Iran zu fliegen. Gemeinsam mit ihrer Mutter wagt sie die Reise in die trügerische Heimat. Der Rückflug in ihr Kölner Leben zwischen Coworking und Clubszene ist schon gebucht. Doch dann überredet sie ihr iranischer Langzeitliebhaber Ramin zu einem Abschiedstrip nach Bam, in jene Stadt, die fünf Jahre zuvor von einem Erdbeben komplett zerstört wurde. Und Monas Mutter schließt sich den beiden an. Die Fahrt wird für Mona zu einer Konfrontation mit ihrer eigenen Identität und ihrer Herkunft, über die so vieles im Ungewissen ist. Aber manchmal wird uns das Fremde zum heimlichen Vertrauten. Und über das, was uns vertraut schien, wissen wir so gut wie nichts.

Buch | Deutsch

18,00 €
Und Federn überall
Ausgewählt als einer der '100 besten Romane des Jahres.' DIE ZEIT Wie bleiben wir menschlich, wenn das Leben immer härter wird? Der neue Roman der Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin. Eine Kleinstadt in der norddeutschen Provinz. Sechs Menschen, die ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen. Ein Tag, der alles verändert.Nebel liegt über den Feldern und dem Kanal. Es ist, als ob der Winter nicht zu Ende gehen will in der kleinen Stadt Lasseren im Emsland. Hier auf dem platten Land ist jahrein, jahraus nicht viel los. Wer Arbeit sucht, kommt an Möllring nicht vorbei, dem riesigen Geflügelschlachthof am Stadtrand. Für eine Handvoll Menschen beginnt dieser Montagmorgen mit großen Erwartungen. Sonia, alleinerziehende Mutter, hofft auf einen Job weit weg vom Hühnchen-Zerlege-Fließband. Für die junge Ingenieurin Anna steht mit dem Testlauf eines neuen Automatisierungsverfahrens bei Möllring so gut wie alles auf dem Spiel. Merkhausen wiederum, verlassener Ehemann mit einem Faible für Polinnen und zuständig für die Prozessoptimierung im Schlachtbetrieb, fiebert einem Date am Abend entgegen. Und dann ist da noch der geflüchtete Afghane Nassim, der sich in eine Affäre mit der zwanzig Jahre älteren Justyna verstrickt und fest daran glaubt, dass seine Gedichte die deutschen Beamten erweichen werden. Um diese zu übersetzen, ist Roshi, deutsch-iranische Autorin, extra aus Köln angereist. Als ein rücksichtsloser Fahrradfahrer dem sehbehinderten Mann mitten im Ort den Blindenstock kaputt fährt, bringt Nassim es mithilfe des örtlichen Radiosenders nicht nur zu lokaler Berühmtheit. Er bringt auch die Menschen dazu, der eigenen Wahrheit ins Auge zu sehen. Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nava Ebrahimi taucht ein in das Leben einer kleinen Stadt im Emsland und verknüpft die Geschichten von sechs Menschen zu einem mitreißenden Gesellschaftsroman über die Frage: Wie bleiben wir menschlich, wenn das Leben immer härter wird? (lib)

Buch | Deutsch

24,00 €
Wer ich geworden wäre, wenn alles ganz anders gekommen wäre
Eine ehrliche, tiefschürfende Auseinandersetzung mit Herkunft, Identität und Imagination. »Herkunft prägt unser Schreiben, weil sie die inneren Stimmen prägt, mit denen wir uns beim Schreiben permanent auseinandersetzen (müssen).« Nava Ebrahimi ist eine jener Autor*innen, bei der Interkulturalität sowohl in der Person als auch in ihrem Werk fest eingeschrieben ist. Anfang der 1980er Jahre flüchtete ihre Familie aus Iran nach Deutschland. Schon früh sah sich Nava Ebrahimi Fremdzuschreibungen ausgesetzt und musste ihren eigenen Weg finden. Im ersten Teil des Buches erkundet die Bachmann-Preisträgerin ihr Ich, ihre Wurzeln als Autorin und Mensch, gibt Einblicke, wie sich das Schreiben nach und nach in den Vordergrund drängte und unumgänglich für sie wurde. Sie zeigt, warum ihr das Dazwischen, das Uneindeutige, und das Lückenbefüllen dessen, was man nicht sieht, so wichtig sind. - In Teil zwei stehen das Schreiben, Sprache und die Form im Zentrum. Wie schwer ist es, die Ich-Perspektive zu verwenden? Wie vollzieht sich während des Schreibens langsam ein Abnabelungsprozess zwischen Figuren und Autorin? Wie wirkt sich das auf den Ton aus? Und was macht die Angst vor dem »Gehäutetwerden« mit ihr?

Buch | Deutsch

16,00 €
Sechzehn Wörter
Es gibt Wörter, die wir nicht kennen. Deren Bedeutung wir aber erahnen. Als hätten sie schon immer in uns gewohnt. Und manchmal wollen sie endlich ausgesprochen werden. Als ihre Großmutter stirbt, diese eigenwillige Frau, die stets einen unpassenden Witz auf den Lippen hatte, beschließt Mona, ein letztes Mal in den Iran zu fliegen. Gemeinsam mit ihrer Mutter wagt sie die Reise in die trügerische Heimat. Der Rückflug in ihr Kölner Leben ist schon gebucht. Doch dann überredet sie ihr iranischer Langzeitliebhaber Ramin zu einem Abschiedstrip nach Bam, in jene Stadt, die fünf Jahre zuvor von einem Erdbeben komplett zerstört wurde. Die Fahrt wird für Mona zu einer Konfrontation mit ihrer eigenen Identität und ihrer Herkunft, über die so vieles im Ungewissen ist. (lib)

Buch | Deutsch

13,00 €
Das Paradies meines Nachbarn
Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin 2021»Salam, hier schreibt Ali-Reza. Ich kannte ihre Mutter gut und verfüge über einen Brief, den ich Ihnen überreichen soll. Es ist wichtig. Für Sie mindestens so sehr wie für mich.«Ali Najjar glaubt, seine Vergangenheit weit hinter sich gelassen zu haben. Er ist längst in Deutschland angekommen, als Produktdesigner erfolgreich. Der Iran, Teheran, seine Familie sind für ihn eine fremde Welt. Dann erreicht ihn die Nachricht eines Unbekannten. Und alles, woran er bislang festgehalten hat, gerät ins Wanken. »Du trägst keine Schuld, und du trägst sie doch. Ich schätze, das heißt es, zu leben.« Eine der aufregendsten Stimmen der deutschsprachigen Literatur.Über das Fremde in uns selbst und über die Verantwortung, die wir für andere haben. Vielfach preisgekrönte Autorin: zuletzt Debütpreis/Österreichischer Buchpreis.

Buch | Deutsch

20,00 €

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