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Produktinformationen "Ansichten eines Clowns"

Mit Hans Schnier, dem »Clown«, der in der Maske des Pantomimen die äußerste Wahrheit sagt, hat Heinrich Böll eine Reizfigur geschaffen.

Selten hat ein Buch der Nachkriegszeit derart erregte Diskussionen ausgelöst wie die Ansichten eines Clowns, die die Moral und den Lebensstil der bürgerlich-katholischen Gesellschaft in ihrem Nerv trafen.

Die Geschichte vom langsamen gesellschaftlichen Abstieg des Ich-Erzählers Hans Schnier ist zugleich eine Liebesgeschichte, die zeigt, dass die Liebe scheitert, wenn einer den Konventionen mehr verhaftet ist als der andere. Und dass durch die Liebe die Augen schärfer werden für alles, was außerhalb der Welt des Clowns und seiner Geliebten falsch und erbarmungswürdig ist. Dieser Blick, der die gesellschaftliche Bedrohung der Liebe enthüllt, hat eine fortdauernde Gültigkeit.

Bölls meistdiskutierter Roman führt vor, was geschieht, wenn Liebe und gesellschaftliche Konventionen aufeinanderprallen. Ein Portrait der bürgerlich-katholischen Gesellschaft Anfang der Sechziger Jahre und Anlass für eine heftige Kontroverse in der literarischen Kritik sowie eine Debatte um die Rolle des Katholizismus in der Bundesrepublik.

Informieren Sie sich auch über das größte editorische Unternehmen in der Geschichte des Verlags Kiepenheuer & Witsch: Heinrich Böll, Werke 1 - 27 Kölner Ausgabe (lib)

H | B | T | Gramm
201 mm | 125 mm | 28 mm | 0.355 kg

Erscheinungsjahr
2002

FSK
0


Ausgabe
Hardcover

Verlag
Kiepenheuer & Witsch GmbH

ISBN-10
3462031465

ISBN-13
9783462031461

Autor
Heinrich Böll

Sprache
Deutsch

Seitenanzahl
288

Themen
Klassische Belletristik: allgemein und literarisch

Keywords
HC/Belletristik/Romane/Erzählungen, Sechziger Jahre / Roman, Erzählung, Deutschland, Deutsche Belletristik / Roman, Erzählung, Sechziger Jahre

Verantwortliche Person gemäß Art. 16 GPSR
Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag, Bahnhofsvorplatz 1, 50667, K”ln, +49 (0221) 37685-0, +49 (0221) 37685-11, verlag@kiwi-verlag.de, www.kiwi-verlag.de

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Heinrich Böll

Autor/in

Heinrich Böll

Heinrich Böll, 1917 in Köln geboren, nach dem Abitur 1937 Lehrling im Buchhandel und Student der Germanistik. Mit Kriegsausbruch wurde er zur Wehrmacht eingezogen und war sechs Jahre lang Soldat. Seit 1947 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele, Theaterstücke und zahlreiche Essays. Zusammen mit seiner Frau Annemarie war er auch als Übersetzer englischsprachiger Literatur tätig. Heinrich Böll erhielt 1972 den Nobelpreis für Literatur. Er starb im Juli 1985 in Langenbroich/Eifel.

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Onkel Otto gewinnt im Lotto und wird überfahren. Charlotte heiratet nach Schweden, aber sie liebt einen anderen. Herr Brenig vergisst seine Weihnachts-Geschenke. Ein Chef fällt tot um. Und ein Kellner dreht durch. 35 Jahre habe ich als Kellner gearbeitet. Immer tadellos. Ohne Fehler. Ohne Vorfälle. Wie konnte mir das nur passieren? Aber ich habe das alles gemacht: Ich bin mit dem Aufzug zum Haus-Meister runtergefahren. Ich habe mir Hammer und Meißel geholt. Ich bin wieder nach oben gefahren, und dann habe ich ein Loch in den Boden geschlagen. Heinrich Böll ist einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller. 1972 hat er den Nobel-Preis für Literatur bekommen. Seine Erzählungen sind direkt aus dem Leben gegriffen. Und sie regen dazu an, über das eigene Leben und die Welt nachzudenken.

Buch | Deutsch

14,00 €
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Liebe in der Zeit der Not Am 8. Mai 1945 kehrt ein junger Soldat, mit falschen Papieren desertiert, in seine zerbombte Heimatstadt zurück. Er ist auf der Suche nach Brot, nach einer Bleibe und nach Menschen. »Es wird nichts vom Krieg erzählt, kaum etwas von der Nachkriegszeit, diesem Dorado des Schwarzhandels und der Korruption: es zeigt nur die Menschen dieser Zeit, ihren Hunger, und berichtet von einer Liebesgeschichte ...« Heinrich Böll Weitere Informationen zu Heinrich Böll gibt es unter:

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14,00 €
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16,00 €
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17,00 €
Irisches Tagebuch
Heinrich Bölls behutsamer und liebevoller Text über die Iren, typographisch gestaltet von Klaus Detjen.»Als ich an Bord des Dampfers ging, sah ich, hörte und roch ich, daß ich eine Grenze überschritten hatte; (...) hier auf dem Dampfer war England zu Ende: hier roch es schon nach Torf, klang kehliges Keltisch aus Zwischendeck und Bar, hier schon nahm Europas soziale Ordnung andere Formen an ...«, so beginnt Heinrich Bölls berühmtes »Irisches Tagebuch«. In den frühen fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts brach der Autor auf die grüne Insel auf, den Blick auf ein armes Land am westlichen Rand Europas gerichtet, und bringt uns so die Menschen Irlands auf ganz besonders eingängige und einfühlsame Weise näher.Die Gestaltung von Klaus Detjen greift die optische Form eines Tagebuchs auf und findet für Bölls Text eine angemessene Form aus Grafiken, Linien und einem extra dafür entwickelten Schriftenfont.»Vor mehr als tausend Jahren lag hier, so weit außerhalb der Mitte, als ein Exzentrikum, tief in den Atlantik hineingerutscht, Europas glühendes Herz ...«Aus: Irisches Tagebuch

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34,00 €
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»Herr Hauptmann, ach, o halten Sie doch jetzt die Fresse, in diesem Augenblick ertrag' ich Unsinn nicht!« - Heinrich Bölls lyrisches Werk.Wenn man an Heinrich Böll denkt, denkt man an Prosa. Und doch hat er zeitlebens auch Lyrik geschrieben, von den jungen Jahren an bis ins hohe Alter. Die Gedichte sind kein Nebenprodukt seines Schreibens, sondern wichtiger Werkbestandteil. Diese bibliophile Ausgabe macht sie zum ersten Mal sorgsam ediert verfügbar. Böll als Lyriker entdecken, heißt, einen Autor in seiner Stimmfindung erleben. Angefangen bei den ersten lyrischen Gehversuchen, in denen deutlich sein früher Lektürekanon mitschwingt (und sich alles ordentlich reimt!), über freie Klangexperimente wie dem Gedicht »Preußentum« (1938), das seinen Gegenstand in eine absurd-militaristische Lautfolge zerlegt - »Ra Ta, / Tra Ra / Ra Ta Ta! [...] Romm, Bomm, Bomm ...« - bis zu den späteren Texten, aus denen ein Böll spricht, den man im Ohr zu haben meint: mit all seinem warmen und doch immer scharfzüngigen Humor, seiner gelassenen Menschenfreundlichkeit, seiner politischen Wachsamkeit.Die Veröffentlichung einer so umfassenden Auswahl mit teils unveröffentlichtem Material ist eine Premiere. Und ein Geschenk für alle, die Böll bereits gut kennen oder auch über die kurze Form neu kennenlernen möchten.

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20,00 €
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Band 18 der Werkausgabe, herausgegeben von Viktor Böll und Ralf Schnell, bringt Texte Heinrich Bölls aus den Jahren 1971-1974. Sie zeigen eindrucksvoll, wie umfangreich und wirkungsmächtig Böll in der Phase der beginnenden Terrorismusdebatte publizierte. Grundsätzliche Positionsbestimmungen auf den Feldern der Politik und Literatur stehen neben der Nobelpreisvorlesung und der Erzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum.Band 18 (1971-1974) enthält unter anderem:Der liberale Labberdreck stammt nicht von mir . Sprache der kirchlichen Würdenträger . Soviel Liebe auf einmal . Leserbrief . Man muß zu weit gehen . Hülchrather Straße Nr. 7 . Über Willy Brandt . Suchanzeigen . Die Würde des Menschen ist unantastbar . Gewalten, die auf der Bank liegen . Rede zur Verleihung des Nobelpreises . Einmischung erwünscht . Blick zurück mit Bitterkeit . Versuch über die Vernunft der Poesie . Gefahren von falschen Brüdern . Zum Tode Ingeborg Bachmanns . Man muß immer weitergehen . Die himmlische Bitterkeit des Alexander Solschenizyn . Radikaler im öffentlichen Dienst . Die verlorene Ehre der Katharina Blum . KommentarAlle Bände der Kölner Ausgabe

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