Die Statistik von Minden-Ravensberg 1719-1804
Quellenkritische Untersuchungen und ausgewählte Historische Tabellen, Fabriken- und Manufakturentabellen
Die 1723 gegründete Kriegs- und Domänenkammer Minden sammelte im Auftrag der Berliner Zentralbehörden regelmäßig Informationen zur preußischen Provinz Minden-Ravensberg. Daten zur Bevölkerung und ihrer sozialen Zusammensetzung, zu den Berufen und zur gewerblichen Produktion, aber auch zu den landwirtschaftlichen Erträgen, wurden in sogenannten "Historischen Tabellen" zusammengestellt. Bis 1804 wurde die Menge der von Berlin angeforderten Daten immer größer und war von den lokalen Beamten - darunter der spätere Oberpräsident Ludwig Freiherr Vincke - kaum noch zu bewältigen. 1777 kam noch die Erstellung von "Fabrikentabellen" hinzu, die das exportorientierte Gewerbe erfassen sollte. Das Buch beschreibt eingehend die damalige Erhebung der Daten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Statistik. Auch den Widerständen und Protesten gegen die Erhebung der Daten wird dabei nachgegangen. Neben der Rekonstruktion der Entstehung der Zahlen werden im Band 65 historische Statistiken veröffentlicht. Sie sind geordnet nach Städten und ländlichen Siedlungen. Den Erhebungen zu Bielefeld, Herford und Minden sowie zu den kleineren Städten stehen 266 ländliche Orte, gegliedert in Ämter und Vogteien, gegenüber - von Ahlsen-Reineberg (heute Hüllhorst) bis Wülpke (heute Porta Westfalica). Zahlreiche Abbildungen dokumentieren die Verwaltungspraxis des 18. Jahrhunderts. Trotz aller Probleme, die bei der Erhebung der Daten entstanden, kann die vorliegende Auswertung dennoch als Datenhandbuch genutzt werden, das den Übergang Minden-Ravensbergs in die Moderne erschließt.
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Die 1723 gegründete Kriegs- und Domänenkammer Minden sammelte im Auftrag der Berliner Zentralbehörden regelmäßig Informationen zur preußischen Provinz Minden-Ravensberg. Daten zur Bevölkerung und ihrer sozialen Zusammensetzung, zu den Berufen und zur gewerblichen Produktion, aber auch zu den landwirtschaftlichen Erträgen, wurden in sogenannten "Historischen Tabellen" zusammengestellt. Bis 1804 wurde die Menge der von Berlin angeforderten Daten immer größer und war von den lokalen Beamten - darunter der spätere Oberpräsident Ludwig Freiherr Vincke - kaum noch zu bewältigen. 1777 kam noch die Erstellung von "Fabrikentabellen" hinzu, die das exportorientierte Gewerbe erfassen sollte. Das Buch beschreibt eingehend die damalige Erhebung der Daten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Geschichte der Statistik. Auch den Widerständen und Protesten gegen die Erhebung der Daten wird dabei nachgegangen. Neben der Rekonstruktion der Entstehung der Zahlen werden im Band 65 historische Statistiken veröffentlicht. Sie sind geordnet nach Städten und ländlichen Siedlungen. Den Erhebungen zu Bielefeld, Herford und Minden sowie zu den kleineren Städten stehen 266 ländliche Orte, gegliedert in Ämter und Vogteien, gegenüber - von Ahlsen-Reineberg (heute Hüllhorst) bis Wülpke (heute Porta Westfalica). Zahlreiche Abbildungen dokumentieren die Verwaltungspraxis des 18. Jahrhunderts. Trotz aller Probleme, die bei der Erhebung der Daten entstanden, kann die vorliegende Auswertung dennoch als Datenhandbuch genutzt werden, das den Übergang Minden-Ravensbergs in die Moderne erschließt.
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