Der Staat als Kampfkollektiv
Oswald Spengler als Theoretiker eines heroischen Realismus
Oswald Spengler war ein exzellenter, faszinierender und herausfordernder Denker, der seine beeindruckenden Einsichten in die Natur des Menschen mit dem Axiom verband, dass alle menschlichen Schöpfungen - auch der Staat und seine Regierungsformen - dem Tod geweiht seien. Ein Fortschritt zu einem idealen Endzustand, dem Paradies auf Erden, sei eine Illusion. Der fähige Staatsmann dürfe an dieser nietzscheanischen Erkenntnis nicht zerbrechen. Er habe die Aufgabe, die vorhandenen, von der Geschichte determinierten Gestaltungsmöglichkeiten zu nutzen. Spenglers philosophische und staatstheoretische Grundlagen, seine Einstellung zu Demokratie und Diktatur und seine Ausstrahlung als globaler Denker werden zur Diskussion gestellt.Mit Beiträgen vonAnke Birkenmaier | David Engels | John Farrenkopf | Florian Hartleb | Hans-Christof Kraus | Rebecca Krug | Fabian Mauch | Zoltán Sebestyén Novák | Harun Päi¿ | Michael Thöndl | Ulrich Wyrwa
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