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Römisches Mainz und Rheinhessen entdecken
Fünfhundert Jahre gehörten die Stadt Mainz und Rheinhessen zum römischen Weltreich. Nur wenige Regionen in Deutschland weisen einen längeren Abschnitt römischer Geschichte auf. Mainz war als glanzvolle Provinzhauptstadt und Militärstandort mit seinen monumentalen Steinbauten der zentrale Ort, von dem aus die Romanisierung und die Verbreitung römischer Kultur in die Provinz ausging. Im rheinhessischen Umland stellten hunderte Gutshöfe die Versorgung der Metropole sicher. Palastvillen mit prächtigen Mosaikböden dienten den römischen Eliten als Rückzugs- und Erholungsorte. Der tief gestaffelte Oberrhein-Limes sorgte in der Spätantike für den Schutz der Rheingrenze und die Sicherheit der Bevölkerung.Anhand von 135 Abbildungen zeichnet das Autorenteam die römische Geschichte von Mainz und Rheinhessen nach und lädt dazu ein, die historischen Schauplätze heute neu zu entdecken. Neben großformatigen Fotografien und ausführlichen Erläuterungen ist in diesem Buch mit 30 Rekonstruktionen unter Berücksichtigung aktueller Forschungsergebnisse erstmals zu sehen, wie die historischen Orte damals tatsächlich ausgesehen haben könnten. Mehrere neu gestaltete Karten und Stadtpläne stellen den Bezug zur heutigen Topografie her und erleichtern den Besuch des römischen Erbes. Wegweiser führen zu den wichtigsten Museen in Mainz und Rheinhessen.
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Die Ukraine
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Welt in ein politisches und wirtschaftliches Chaos gestürzt. Der jahrzehntelang vom Westen wenig beachtete Staat Ukraine steht plötzlich im Zentrum internationaler Aufmerksamkeit. Zum Verständnis des Konfliktes ist der Blick auf die Hintergründe der verstörenden Ereignisse der Gegenwart unerlässlich. Jahrhundertelang stand das Land in Abhängigkeit seiner Nachbarn. Doch am Ende des 20. Jahrhunderts schien der Kampf um die Souveränität der Ukraine entschieden.25 Beiträge namhafter Expertinnen und Experten gehen den Stationen der Unterdrückung, Einverleibung und Abhängigkeit bis zum Streben der Ukraine nach Eigenstaatlicheit nach. Aus wissenschaftlicher Perspektive werden ethnische, religiöse und soziale Probleme analysiert sowie politische, geografische, kulturelle und historische Gegebenheiten dargestellt.
Book | Deutsch
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Geschichte der Russischen Revolution
Nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 durch die stalinistische Bürokratie sind trotz zahlreicher historischer Detailstudien weder der Charakter der Oktoberrevolution noch die Degeneration und das Scheitern des aus ihr hervorgegangenen Arbeiterstaates einer breiteren Öffentlichkeit klar, obwohl die Existenz der Sowjetunion die gesamte Geschichte des 20. Jahrhunderts in einem hohen Ausmaß geprägt hat.Nur die Schriften Trotzkis - das gilt vor allem für die beiden Bände zur 'Geschichte der Russischen Revolution', die 'Permanente Revolution' und die 'Verratene Revolution'- ermöglichen ein grundlegendes Verständnis des Aufstiegs, der Degeneration und des Zusammenbruchs der Sowjetunion und damit der Weltlage des gesamten vorigen Jahrhunderts. Aber Trotzkis Geschichte der Russischen Revolution ist nicht nur ein geniales Werk der marxistischen Geschichtsschreibung, sondern gleichzeitig ein Stück Weltliteratur, das so manches fiktive Werk in den Schatten stellt. Der Autor beschreibt vom heutigen Standpunkt aus lange zurückliegendeEreignisse und Personen, die in der Gegenwart nur wenige Menschen - ausgenommen Historiker - noch kennen und einordnen können, aber seine Beschreibungen sind ungeheuer spannend und kurzweilig. In vielen Artikeln, Büchern oder Briefen finden sich Würdigungen von Trotzki als Schriftsteller. Das Werk liegt in der hervorragenden Übersetzung von Alexandra Ramm-Pfemfert vor.
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Kriegsende im Thüringer Schiefergebirge April 1945
Autor: Jürgen Möller, Festeinband, 316 Seiten mit 202 Abbildungen und 6 KartenBuchreihe: Kriegsende in Mitteldeutschland 1945 | Bd.16 ÜBER DAS BUCH:Der Band 16 der Buchreihe "Das Kriegsende in Mittedeutschland 1945" ist die Fortsetzung des Bandes 15 "Der Kampf um die Thüringer Waffenschmiede April 1945" und behandelt den Vormarsch der 26th und 90th US Infantry Division des XII. US Corps der 3rd US Army von der Linie Ilmenau - Neustadt am Rennsteig - Schleusingen - Hildburghausen durch das Thüringer Schiefergebirge und das nördliche Oberfranken bis zur Saale-Linie von südlich Saalfeld bis zum oberfränkischen Hof. Dabei erfolgt eine ausführlich Betrachtung der Einnahme der thüringischen Städte Eisfeld und Sonneberg, der Befreiung des KZ-Außenlagers "Laura" im Oertelsbruch bei Lehesten und der Sicherung der Saale-Talsperren. Ergänzend dazu erfolgt die Schilderung der Kampfhandlungen im Südab-schnitt des XII. US Corps einschließlich der Einnahme der oberfränkischen Städte Coburg, Kronach, Kulmbach und Bayreuth durch die 11th US Armored Division und 71st US Infantry Division.
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Souveränität im Wandel
Französischer Zentralismus und deutscher Föderalismus haben konträre historische Wurzeln. Können sie gemeinsam eine europäische Souveränität formen?Heute dient die Verteidigung der Souveränität als nationalistischer Kampfruf gegen internationale und supranationale Ordnungen. Dagegen erklingt in Frankreich und zunehmend auch in Deutschland der Ruf nach »europäischer Souveränität«, die inhaltlich noch zu bestimmen ist. Wo liegen die ideen- und realgeschichtlichen Wurzeln der Souveränität, und wie entwickelte sie sich? Im vorliegenden Band geben Historiker:innen, Jurist:innen, Philosoph:innen und Politolog:innen mit einer historisch vergleichenden, deutsch-französischen Perspektive Antworten auf diese Frage. Trotz spätmittelalterlichen Vorformen begann das staats- und völkerrechtliche Konzept der Souveränität erst mit Jean Bodins Definition (1576), die politischen Auseinandersetzungen in und zwischen den Staaten entscheidend zu prägen. Der Zentralstaat Frankreich setzte die Souveränität zuerst des Königs, dann des Volkes modellhaft um. Im föderalistisch strukturierten Deutschland begründete sie eine Pluralität von Staaten. Die kolonialen Imperien stützten dank der Souveränität ihre Herrschaft über außereuropäische Territorien, während das Konzept in Europa das Nebeneinander von Nationalstaaten legitimierte. Das geschah selbst dann, als diese, wie BRD und DDR, im völkerrechtlichen Sinn gar nicht souverän waren.
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Das vermessene Volk
Die Statistik war nicht nur symbolische Ressource deutscher Nationalismen - in Daten übersetzt wurde Ethnizität zur verwaltbaren Tatsache.Die Nationalitätenstatistik veränderte ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nicht nur die Vorstellungen davon, was eine Nation sei, sondern auch Praktiken und Politiken, die sich auf diese Vorstellungen bezogen. Lag an ihrem Beginn die Idee, die offenen Fragen des deutschen Nationaldiskurses nach ethnopolitischen Zugehörigkeiten und Grenzziehungen zu beantworten, wurde sie um 1900 zur wichtigen symbolischen Ressource deutscher Nationalismen. Die Techniken des Erfassens und Kartierens übersetzten das Nationale zudem in eine schalt- und verwaltbare Tatsache staatlicher Ethnopolitik. Zusehends in den Fokus gerieten die östlichen Grenzländer des Deutschen Reichs.Der Autor untersucht die Quantifizierung des Nationalen von den 1860er- bis in die 1940er-Jahre. Über einen Zeitraum von rund 80 Jahren suchten Statistiker nach Wegen, die ethnopolitischen Kategorien von Volk, Nation und 'Rasse' in statistische Daten zu übersetzen. Zugleich wurde die Nationalitätenstatistik während des deutschen Zugriffs auf das östliche Europa in beiden Weltkriegen zu einer bevölkerungspolitischen Technologie, die ethnische 'Säuberungen' nicht nur denk-, sondern auch umsetzbar machte.Die Studie wurde mit dem Förderpreis der Gesellschaft für Geschichte der Wissenschaften, der Medizin und der Technik ausgezeichnet
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Köln im Zeitalter von Reformation und katholischer Reform 1512/13-16410
Für das 16. Jahrhundert gilt: Köln ist und bleibt katholisch. Mag die Reformation auch das gesamte Reich und weite Teile der europäischen Christenheit erschüttern - die "heilige" Stadt scheint davon nahezu unberührt. Warum war die Entwicklung in Köln anders als in vielen anderen Reichsstädten? Der französische Historiker Gérald Chaix nennt Gründe für den Sonderweg und schildert katholische Reformversuche in der Stadt. Doch nicht nur die konfessionelle Auseinandersetzung prägt das 16. Jahrhundert in Köln: Auch die Renaissance hält Einzug - man denke nur an die Rathauslaube - und der fleißige Tagebuchschreiber Hermann Weinsberg liefert mit seinen Geschichten aus dem ganz normalen Alltag ein beispielloses Zeitdokument. Zudem erlebt die Druck- und Buchbranche einen starken Aufschwung und der Kartograf Arnold Mercator fertigt um 1570 seinen berühmten Kupferstich - den ersten exakten Stadtplan Kölns. Gérald Chaix erteilt der weit verbreiteten These eine Absage, Köln habe sich im 16. Jahrhundert in einem "Dornröschenschlaf" befunden, und zeichnet das Bild einer lebendigen Stadt auf ihrem Weg in die Neuzeit.Über die Reihe:Mehr als 2000 Jahre im Rückspiegel: die vollständige Geschichte der Stadt Köln Von der Colonia Claudia Ara Agrippinensium über die Napoleonische Zeit bis hin zur NS-Diktatur: Kölns Geschichte ist geprägt von Höhen und Tiefen, Wendepunkten - und erstaunliche Pointen. Die 13-bändige Reihe "Geschichte der Stadt Köln" aus dem Greven Verlag ist eine wahre Fundgrube für alle, die sich mit der bewegten Vergangenheit einer einflussreichen europäischen Metropole auseinandersetzen wollen. In jedem der hochwertig ausgestatteten Bände lassen international renommierte Historiker Heimatgeschichte lebendig werden. Fundiert, unterhaltsam und leicht verständlich schreiben sie über längst vergangene Epochen, den Kampf der Domstadt um Freiheitsrechte oder ihre historischen Sonderwege. Darüber hinaus bringen sie Licht in das Dunkel wenig bekannter Episoden aus der über 2000-jährigen Stadtgeschichte. Da gibt es selbst für echte Kölsche Urgesteine noch so manches zu entdecken ...- Von der Römerzeit bis ins 20. Jahrhundert: Eine detailreiche Chronik von Köln- Mit Abbildungen in herausragender Druckqualität auf extra dickem Papier, Kartenmaterial und Stadtplänen: so wird das Köln von früher lebendig- Anschauliche Schilderungen für eine kurzweilige Lektüre- Wissenschaftlich fundierte Einordnung der Kölner Stadtgeschichte von angesehenen Historikern- Auch erhältlich in der ledergebundenen Vorzugsausgabe- Ein Geschenk für Geschichtsinteressierte und alle Kölner, die mehr über ihre Stadt erfahren wollen
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Verflochtene Waldgeschichten / Entangled Woods
Über Wälder und Forste, vermeintlich alte und sehr moderne, ihre Rodung und Wiederaufforstung.Die Beschäftigung mit dem Thema Wald hat in der deutschen Geschichte zweifelsohne eine lange Tradition. Die Auswirkungen jedoch sind weit umfassender. Umweltschützer weltweit weisen auf die strategische Bedeutung von Wäldern hin, häufig werden diese als Teil der nicht-sozialisierten 'Natur' verstanden, die vor ungezügelter Ausbeutung zu schützen ist. Andererseits haben Forscher aus verschiedenen Blickwinkeln darauf hingewiesen, dass Entwaldung und Versteppung nicht immer der Realität entsprechen, so dass man sich mit den ideologischen Dimensionen der Aufforstungspolitik beschäftigen muss. Die Bewirtschaftung von Wäldern kann zugleich Teil der Erhaltung wie auch der Ausbeutung natürlicher Ressourcen sein, flankiert Staats- und Nationenbildung ebenso wie Kolonialpolitik.
Book | Englisch; Deutsch
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Die Heiratspolitik der Staufer
Im Mittelalter wurden alle Ehen arrangiert, nicht nur die des Hochadels. Das bedeutet: Die Väter suchten die Ehepartner für ihre Söhne und Töchter aus. In einer legitimen Ehe wurden zwei Familien- und Verwandtschaftsverbände und Teile ihres Vermögens zusammengeführt. Zweck der Ehe war die Fortsetzung der Genealogie und die Weitergabe des Erbes. In den Eliten spielten zudem politische und soziale Gesichtspunkte eine Rolle: der Wunsch nach Statuserhöhung, Ausbau der Herrschaft, Sicherung des Friedens nach längeren militärischen Auseinandersetzungen - in diesen Fällen waren die Bräute eher Geiseln -, Anknüpfung oder Festigung internationaler diplomatischer Beziehungen, politischer Allianzen und Nicht-Angriffspakte oder auch Pflege formaler Freundschaften. Manche politischen Allianzen wurden durch Kreuzheiraten und Doppelhochzeiten mehrfach abgesichert. Einzukalkulieren war ¬freilich der ¬ökonomische Faktor in Gestalt steigender Anforderungen an die Brauteltern für die Mitgift.Auf diesem Hintergrund betrachtet Hedwig Röckelein im zweiten Band der Kleinen Reihe der Barbarossa-Stiftung einige der Heiratspläne und Eheschließungen der Staufer. Im Zentrum stehen dabei die beiden Ehen von Friedrich I. Barbarossa mit Adela von Vohburg und mit Beatrix von Burgund sowie die ehelichen Verbindungen der Kinder aus Barbarossas zweiter Ehe.
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Das Silbacher Revier
Silbach gehört zweifelsfrei zu den Orten mit der außergewöhnlichsten und zugleich spannendsten Geschichte im Hochsauerland. Reiche Silberfunde sorgten im 16. Jahrhundert dafür, dass das Dorf zur Bergfreiheit erhoben wurde und stadtähnliche Rechte und Privilegien erhielt. Auch wenn sich die großen Erwartungen der kurfürstlichen Landesherren nicht erfüllen sollten und der Bergbau bald in Schwierigkeiten geriet, behauptete Silbach über Jahrhunderte seine Autonomie. Zwischenzeitlich verlegten sich die Bewohner auf das Nagelschmiedewesen, bis im 18. Jahrhundert die Eisenerzförderung durch das Kloster Grafschaft Fahrt aufnahm. Später stand vor allem der Schieferbergbau im Mittelpunkt, zuerst im Tagebau, dann unter Tage. Noch heute macht man sich in Silbach die lokalen Gesteinsvorkommen zunutze, indem man Diabas abbaut. Philipp Schnorbus zeichnet die wechselvolle, faszinierende Silbacher Bergbaugeschichte nach. Er zeigt, wie sehr der Bergbau das Dorf Silbach und das Leben der Menschen im Laufe der Jahrhunderte geprägt und welche Spuren er im und rund um das Dorf hinterlassen hat.
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Verheiratet, verschwägert, verschwippschwägert. Die Berliner Familien Gilly, Hainchelin und Gentz
Aktualisierung 2026: Die vollständig überarbeitete und stark erweiterte 2. Auflage mit 704 Seiten und über 200 Abbildungen wurde am 3. Juni 2026 bei BoD veröffentlicht und kann mit Softcover-Einband (ISBN 978-3-7693-6296-1) oder Hardcover-Einband 978-3-6963-9767-8) bestellt werden.Verheiratet, verschwägert, verschwippschwägert. Der Titel deutet es an: in diesem Band geht es vor allem um ein familiäres Netzwerk. Sechs Geschwister der um 1800 in Berlin ansässigen Familien Gilly, Hainchelin und Gentz, darunter der Baumeister und Architekt Friedrich Gilly (1772-1800) und seine Frau Marie Ulrike Hainchelin (1771-1849), finden zwischen 1793 und 1800 zu drei Ehepaaren zusammen. Sie sind auf so ungewöhnliche Weise untereinander verbunden, dass diese Familienkonstellation im vorliegenden Band ausführlich untersucht wird. Den äußeren Anlass für eine vertiefte Beschäftigung mit den Familien Gilly, Hainchelin und Gentz bot der 250. Geburtstag Friedrich Gillys im Jahr 2022. Neu ermittelte oder korrigierte Lebensdaten zu den drei Familien finden sich im ausführlichen genealogischen Anhang. Bisher ungedruckte Briefe und Dokumente sowie zahlreiche unbekannte Umstände aus dem näheren Umfeld Friedrich Gillys werden hier zum ersten Mal präsentiert.
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€13.17
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Hexendiskurs in der NS-Zeit und die katholische Kirche
Das Thema "Hexen und Hexenverfolgung" wurde während des "Dritten Reichs" im Rahmen einer Auseinandersetzung zwischen Vertretern der Partei und kirchlichen Autoren instrumentalisiert. NSDAP-Chefideologe Alfred Rosenberg behauptete in seinem "Mythus des 20. Jahrhunderts": Auf den Papst der katholischen Kirche, Nachfahre des etruskischen Zauberers, "geht ... unsere mittelalterliche Weltanschauung zurück, ... jener Hexenwahn, dem Millionen des Abendlandes zum Opfer gefallen sind". Die Kirche konterte in einer Gegenschrift zum "Mythus": "Der Hexenglaube (ist) in der germanischen Tradition selbst zu Hause. Auch das Verbrennen der Hexen ist altgermanische Sitte". Die vorliegende kirchengeschichtliche Arbeit von Manuel Hartmann, entstanden 2017 an der Ruhr-Universität Bochum, untersucht - entlang der bedeutsamsten Primärtexte - Schauplätze, Vielschichtigkeit und Dynamik des Hexendiskurses in nationalsozialsozialistischer Zeit.Ein Sonderband in der Reihe"Kirche & Weltkrieg"
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Under the Red Crescent; Adventures of an English Surgeon with the Turkish Army at Plevna and Erzeroum 1877-1878
Under the Red Crescent; Adventures of an English Surgeon with the Turkish Army at Plevna and Erzeroum 1877-1878, a classical book, has been considered important throughout the human history, and so that this work is never forgotten we at Alpha Editions have made efforts in its preservation by republishing this book in a modern format for present and future generations. This whole book has been reformatted, retyped and designed. These books are not made of scanned copies of their original work and hence the text is clear and readable.
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Die Mittelsteinzeit in Baden-Württemberg
Vor mehr als 7.800 Jahren deponierte man in einer rotgefärbten Grube in der Höhle Hohlenstein-Stadel bei Asselfingen die Köpfe von drei erschlagenen Menschen. Dabei handelte es sich um eine Frau, einen Mann und ein Kind. Ihre Schädel hatte man nach dem Tod vom Körper getrennt. Über diese rätselhafte Kopfbestattung und andere Funde informiert das Taschenbuch "Die Mittelsteinzeit in Baden-Württemberg" des Wiesbadener Wissenschaftsautors Ernst Probst. In jenem Abschnitt der Steinzeit vor etwa 10.000 bis 7.000 Jahren lebten Jäger, Fischer und Sammler. Sie erlegten mit Stoßlanzen, Wurfspeeren sowie Pfeil und Bogen vor allem Rothirsche und Rehe. Das Eiszeitalter mit starken Klimaschwankungen war nun vorbei. Vor ungefähr 7.500 Jahren begegneten die Jäger erstmals aus dem Osten eingewanderten Bauern, welche Ackerbau, Viehzucht und Töpferei beherrschten. Diese Errungenschaften waren typisch für die Jungsteinzeit. Nach etlichen Generationen wurden sie auch von den Jägern übernommen.
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Die Berner Bilderhandschrift aus der Zeit um 1813/14
Die hier erstmals in Farbe publizierte Berner Bilderhandschrift mit 200 Zeichnungen zeigt zur Hälfte eidgenössische Milizen, zur anderen Hälfte Angehörige der Hauptarmee der Verbündeten (Österreicher, Russen, Preußen und Bayern) sowie Schweizer Soldaten in fremden Diensten, französische, britische, spanische, italienische und sardische Truppen aus der Zeit des Marsches der Verbündeten durch die Schweiz (um 1813/14).Eine Einführung in den Kontext der Entstehung der Bilderhandschrift, ein Vergleich mit anderen zeitgenössischen Bilderserien, eine Analyse der Zeichnungen sowie eine Dislokation der eidgenössischen Grenzsicherungstruppen Ende 1813 ergänzen diese Edition.
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Borussia Dortmund in der Zeit des Nationalsozialismus 1933-1945
Seit den 1920er-Jahren war der Fußballsport ein Zuschauermagnet und vielerorts, besonders im Industriegebiet an der Ruhr, Teil der Alltagskultur. Gleich nach ihrem Machtantritt im Januar 1933 machten sich die Nationalsozialisten daher daran, auch die Fußballvereine politisch-ideologisch auf Linie zu bringen: "Vereinsführer" wurden installiert, "Nicht-Arier" ausgeschlossen. Wie sich die Funktionäre und Spieler von Borussia Dortmund in der Zeit der Diktatur verhielten, wie sie sich anpassten oder der Vereinnahmung entgegentraten, untersuchen Rolf Fischer und Katharina Wojatzek auf der Grundlage zahlreicher Dokumente und Fotografien.
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€24.00